Starker Partner für ReNeNa

Mit dem Gerontopsychiatrischen Dienst des Diakonischen Werkes bekamen „Regensburgs Nette Nachbarn“ (ReNeNa) ihren 30. Partner. „Einen sehr starken Partner“, wie Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages im Alten Rathaus betonte. „Ich freue mich sehr, dass jetzt die Diakonie mit einer zweiten Einrichtung - neben KASA - mit im Boot dieses wichtigen und erfolgreichen sozialen Netzwerkes  ist“, sagte sie. Die Leiterin des Dienstes, Ute Kießling, skizzierte kurz die Arbeit, in der  auch viele Hausbesuche zu bewältigen und Hilfssysteme zu organisieren sind. „Da besteht ein großes Vernetzungspotential mit anderen Diensten von RenNeNa“, sagte sie. „Wir werden in Zukunft gut zusammenarbeiten.“ Unser Bild zeigt Ute Kießling (links) und Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer bei der Vertragsunterzeichnung, die stellvertretende Leiterin des Seniorenamtes, Petra Frauenstein beobachtet die Szene. Foto: Stadt/Peter Ferstl.




In der Diakonie steckt auch „Bella Diakonia“

Ein neuer Hausmeister beim Betreuten Jugendwohnen, Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen aus Kinderhäusern und Hort, eine Quartiersmanagerin und viele Neue aus den Seniorenheimen der Diakonie. Der siebte Willkommenstag seit 2017 war mit weit über zwanzig neuen Mitarbeiter*innen gut angenommen und besucht. In der St.Gallus-Kapelle im Alumneum startete der Tag mit einer Begrüßung durch Diakonie-Chefin Sabine Rückle-Rösner, Liedern, begleitet von Kirchenmusikdirektor Roman Emilius, und einer Andacht. Diese hielt Dekan Eckhard Herrmann und knüpfte über die Ausstrahlung der Verfilmung des Romans „Bella Germania“ an die künftigen sozialen Tätigkeiten der vielen Neuen an. Auch bei der italienisch-deutschen Familiensaga im Gastarbeitermilieu sei es um menschliche Schicksale, Veränderungen und Zwänge gegangen, denen Diakoniemitarbeitende oft täglich begegnen. „Die Menschen kommen zu Ihnen mit der Hoffnung, dass Sie ihnen helfen, etwas an ihrer Lebenssituation zu ändern“, beschrieb er die Aufgaben und spannte einen Bogen: „…sie setzen ihre Hoffnung auf Bella Diakonia“.

Über eine Vorstellungsrunde, Rollenspielen und verschiedene Gruppenaufgaben arbeitete sich ein kleines Team unter Leitung von Anke Polednik und Rückle-Rösner an das Profil und den Wertekanon der evangelischen Wohltätigkeitsorganisation heran. Am Nachmittag, als der Willkommenstag zu Ende ging, teilte eine große Mehrheit der Teilnehmer die Ansicht einer Sozialpädagogin, nun „viel besser zu verstehen, was Diakonie eigentlich bedeutet“ und was „da alles dahinter und drin steckt.“




Der große Verzicht - keine Lüge!

40 Tage vor Ostern, dieser Zeitraum gilt traditionell als Fasten- oder Passionszeit. Dabei geht es nicht unbedingt darum, bestimmte Essensregeln zu befolgen, dem Alkohol abzuschwören oder auf andere Drogen zu verzichten. Das kann man/frau dennoch machen. Man kann sich aber auch Gedanken über die eigenen Gewohnheiten, Verhaltensweisen und Routinen machen - und diese hinterfragen. Seit einem Vierteljahrhundert machen viele Christ*innen selbiges mit der Fastenkaktion „7 Wochen ohne“, die in diesem Jahr unter dem Fastenmotto „Mal ehrlich! 7 Wochen ohne Lügen“ steht. Dabei steht der Umgang mit der Wahrheit im Mittelpunkt. Lügen tun wir alle, jeder und jede, jeden Tag und wahrscheinlich jede Stunde. Das hat auch oft seinen Sinn, weil man den Nachbarn nicht brutal vor den Kopf stoßen und die Freundin nicht nachhaltig verletzen will. Dennoch kann es hilfreich sein, sein Verhalten einmal dahingehend zu überprüfen, überdenken, zu reflektieren. „7 Wochen ohne Lügen“ will zum Nachdenken anregen, darüber, wie oft wir kleine oder große Notlügen nutzen oder gar falsche Aussagen machen. Die Aktion will zur Wahrheit ermutigen – in der Fastenzeit 2019 und darüber hinaus. Wer mehr dazu wissen möchte, finden Infos und Materialien über den Link Fastenaktion 2019.