Ehrenamt

Diakonische und kirchliche Arbeit sind ohne Mitarbeitende, die sich ehrenamtlich engagieren, nicht denkbar. Ehrenamtliche sind heute wichtiger denn je. Sie sind in der offenen Seniorenarbeit, den Beratungsstellen, der Bahnhofsmission und den Seniorenheimen zu finden. Aber auch im Elternbeirat des Kindergartens, im Tageszentrum „Café Insel" und als EinzelbürgerhelferIn für psychisch kranke Menschen sind sie hochwillkommen. Allein im Bereich der offenen Seniorenarbeit sind fast siebzig Menschen in ihrer Freizeit für andere da. Sie organisieren und führen Veranstaltungen durch, betreuen die EDV-Räume und sorgen für den reibungslosen Ablauf in der Seniorenbegegnungsstätte im Gustav-Adolf-Wiener-Haus.Ehrenamt

Auch die Arbeit der Bahnhofsmission wird fast ausschließlich von freiwilliger Mitarbeit getragen. Die ehrenamtlich tätigen Männer und Frauen helfen bei den kleinen und größeren Problemen des Reisealltags - seien es Hilfestellungen beim Umsteigen, Auskünfte, ein warmer Platz zum Unterstellen, Hilfe beim Fahrkartenkauf oder ein heißer Kaffee.

Dies sind nur einige Beispiele wo Tag für Tag Ehrenamtliche im Einsatz sind.

Vieles, was Sie über unsere Arbeit lesen und hören, ist ohne diese unbeirrten Helferinnen und Helfer nicht denkbar. Sie sind herzlich eingeladen, sich über die Vielfalt an Tätigkeiten und Aufgaben informieren zu lassen. Rufen Sie an und schauen Sie in einer unserer Einrichtungen - Tageszentrum, Beratungsstellen, Senioren- und Pflegeheime - vorbei.

Was ist Bürgerhilfe für psychisch kranke Menschen?

Bürgerhelfer(innen) gehen als ehrenamtliche Mitarbeiter(innen) ohne beruflichen Auftrag auf psychisch kranke Menschen zu. Durch mitmenschliche Kontakte geben sie Hilfen zur Wiedereingliederung ins gesellschafltiche Leben. 

Was machen Einzelbürgerhelfer(innen)?

  • Sie werden jeweils an eine Person vermittelt, die selbst keine oder zu wenig Kontaktmöglichkeiten hat und die sich nur schwer eigene Kontakte aufbauen kann.
  • Sie betreuen gleichgeschlechtliche Personen, die ähnliche Freizeitinteressen haben.
  • Sie treffen sich mit ihrem Klienten oder ihrer Klientin alle zwei Wochen für etwa zwei Stunden um gemeinsam  Freizeit zu gestalten.

Anleitung und Begleitung

Wer als Einzelbürgerhelfer(in) helfen möchte, sollte bereit sein über diese Tätigkeit und die dabei auftretenden Probleme zu reden. Dazu findet regelmäßig ein angeleiteter Erfahrungsaustausch statt. 

Wer kann Einzelbürgerhelfer(in) werden?

Im Grunde genommen Jede(r):

  • der bereit ist, sich ehrenamtlich über einen längeren Zeitraum zu engagieren
  • Einfühlungsvermögen besitzt
  • zuverlässig, kontaktfreudig, flexibel und seelisch belastbar ist

Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Info:  2014 sind über 200 Menschen in unseren Einrichtungen ehrenamtlich tätig. 

  • Offene Seniorenarbeit (Gustav-Adolf-Wiener-Haus)
  • Senioren- und Pflegeheime (Bogen und Nittendorf)
  • Einzelbürgerhilfe für psychisch kranke Menschen (Sozialpsychiatrischer Dienst)
  • Bürgerhilfe im Tageszentrum Café Insel 
  • Bahnhofsmission