Mit Spindellauf Sportgruppe fördern

Zwei überdimensionale Schecks über insgesamt 1500 Euro konnte Ute Kiessling, Leitern des Sozialpsychiatrischen Dienstes, im Donau-Einkaufszentrum in ihren Rucksack stecken. Bei der Eröffnung des spektakulären Spindellaufs durch das Parkhaus-Rondell und das Einkaufszentrum bekam sie diese vom LLC Marathon Regensburg und vom Armin-Wolf-Laufteam als Sponsoring für die Sport- und Gymnastikgruppe für psychisch kranke und behinderte Menschen. Organisationsleiterin Claudia Fritsch und Sylvia Gingele, die Vorsitzende des Vereins, hatten die Unterstützung eingefädelt und einen der Schecks über tausend Euro übergeben. Dafür sind von den Startgebühren der Läufer jeweils zwei Euro für einen sozialen Zweck abgezwackt worden. Die Teilnehmer des Armin-Wolf-Teams haben noch einmal draufgesattelt und zusätzlich 500 Euro gesammelt.

Mit dem Geld ist das Bewegungsangebot, das der SpDi seit über zwanzig Jahren organisiert, für ein Jahr gesichert. Ute Kiessling freut sich ebenso darüber, wie Kursleiterin Sylvia Krieg. Die Übungsleiterin trainiert die Teilnehmer*innen der Gymnastik- und Sportgruppe seit langem im Tageszentrum und in der Turnhalle des Albrecht-Altdorfer-Gymnasiums. Mit der Unterstützung durch die Marathon-Managerinnen sind die Kosten für Sachmittel, Miete und Aufwandsentschädigung gedeckt. Für danach macht sich Kiessling erneut auf die Suche nach einem Sponsor oder ein Event, die das Engagement für psychisch beeinträchtigte Menschen finanziell unterstützen wollen.

Wer etwas mehr über den diesjährigen Spindellauf erfahren will, schaut in die MZ-Ausgabe.




Kippbratpfanne bräunt wieder gleichmäßig

Applaus und viel Lob gab es für Küchenchef Wolfgang Bauer, als er nach über zwei Monaten erstmals wieder ein Mittagessen aus der eigenen Küche für die Bewohner*innen des Argula-von-Grumbach-Hauses servieren konnte. Nach mehr als zwanzig Jahren im Dauereinsatz war eine gründliche Renovierung der Küche notwendig geworden. Start war im September, als der alte Küchenblock abgebaut und herausgenommen wurde. Dann allerdings zeigte sich, dass der Aufwand für die Installation eines neuen Blocks und einiger Geräte sehr viel höher war, als erwartet. Bis mit dem (Wieder-)Einbau begonnen werden konnte, mussten auch Leitungen neu verlegt werden.

Ende November schließlich war es geschafft und Küchenpersonal und Senior*innen freuten sich riesig auf die dampfenden Nudeln und schmackhaften Fleischgerichte, die Bauer mit seinem Team endlich wieder anbieten konnte. Das „Kochergebnis ist jetzt viel gleichmäßiger, weil die Hitzeverteilung um einiges besser ist“, zeigte sich der Küchenchef hochzufrieden. Bei der „alten Kippbratpfanne“ sei die eine Seite schon dunkel geworden, während die andere „erst halb“ durch gewesen sei. Jetzt könne er am riesigen Herd „über einen Touchscreen wie mit einem Handy“ kochen und braten, lacht er vergnügt. Und frisch zubereitetes Essen trage nun einmal viel zum Genuss und zur Zufriedenheit der Bewohner*innen bei, da könne das - über zweieinhalb Monate regelmäßig um die Mittagszeit angelieferte - Essen aus Regensburg noch so gut gewesen sein.




Kronenkreuz für Kiessling und Ziermann

Mit Goldenen Kronenkreuzen für eine 25-jährige Zugehörigkeit zur diakonischen Dienstgemeinschaft sind zwei Mitarbeitende iausgezeichnet worden. Ute Kiessling, Leiterin des Sozialpsychiatrischen Dienstes (SpDi), hat 1992 bei der Diakonie zu arbeiten begonnen. Später hat sie den Gerontopsychiatrischen Dienst beim SpDi aufgebaut und hat diesen lange alleine geführt. Vor zwei Jahren konnte das Angebot ausgebaut werden. Das Kronenkreuz erhielt sie aus der Hand von Pfarrerin Sibylle Thürmel vom Verwaltungsrat, Sabine Rückle-Rösner gratulierte mit einer Laudatio und einem Blumenstrauss.

Unvorbereitet traf es Christoph Ziermann, der kurz zuvor als Leiter der Senioreneinrichtung Leonhard-Kaiser-Haus in Bogen in den Ruhestand gegangen war. Er erhielt das Kronenkreuz für 15 Jahre Tätigkeit bei der Diakonie, bevor er in den Ruhestand ausgeschieden ist. Pfarrerin Kim von Bogen übergab das Abzeichen mit der Nadel und die Urkunde, Rückle-Rösner bedankte sich mit einer ausführlichen Würdigung der Verdienste des Pflegemanagers und einer Tonfigur der Hl. Familie, die im Johann-Hinrich-Wichern-Haus gefertigt worden ist.